Lasst uns zusammenkommen, unsere demokratischen Rechte nutzen: Kehren wir den Trend zu einer immer unfriedlicheren und ungerechteren Welt um: Wir alle haben das Menschenrecht auf menschenwürdiges Leben, Frieden und Gerechtigkeit! Setzen wir es gemeinsam durch!

 

Die Welt ist heute so reich wie nie zuvor! Es gibt unvorstellbaren Luxus! Und gleichzeitig leben viele Menschen in extremer Armut. Viele sterben, weil sie nichts zu essen oder keine Medikamente haben. Viele haben können sich und ihre Familien nicht durch eigene Arbeit ernähren. Die Übernutzung der Umwelt kommt noch dazu, viele können von ihren Feldern nicht mehr leben.

Die Religionen erklären, dass alle Geschöpfe Gottes sind und wir die anderen so behandeln sollen, wie wir behandelt werden wollen! Der Humanismus vertritt den gleichen Grundsatz. Wer Menschen anderer Länder und Religionen kennt, weiß: Fast alle Menschen dieser Welt wollen in Frieden leben und durch eigene Arbeit ihr Leben sichern. Trotzdem bedrohen Krieg und Gewalt das Leben von immer mehr Menschen auf der Erde. In Kriegen wird zerstört, was Menschen vorher mühsam aufgebaut haben. Und die Staaten geben das Geld für Waffen aus, statt für die Verbesserung der Lebensbedingungen. Sollten wir unsere Wirtschaft nicht auf die Produktion für das Leben umstellen, statt auf die Produktion für den Krieg?

Was können wir tun? Die heutigen Staaten kommen ihrer Pflicht nicht nach: Sie hatten 1945 in der UNO-Charta beschlossen, den Krieg von der Welt zu verbannen. Sie hatten versprochen, alle Konflikte nur noch mit friedlichen Mitteln zu lösen!
1948 beschlossen sie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Darin versprechen sie, weltweit so zusammenzuarbeiten, dass alle Menschen menschenwürdig, frei und in sozialer Sicherheit leben können. Und sie versprachen, dass wir alle gleichberechtigt bestimmten, welche Gesetze und welche Politik die Staaten beschließen.

Darauf sollten wir uns besinnen, um den Trend zu immer mehr Gewalt und Ungerechtigkeit umzudrehen! Werden wir selbst aktiv! Jede und jeder von uns, ob Arbeiter oder Angestellter, Bauer, Student, Wissenschaftler, ob Frau oder Mann, jung oder alt, packen wir es gemeinsam an! Schließen wir uns in den Wahlkreisen für diese Ziele zusammen! Verschaffen wir uns selbst Wissen, was besser gemacht werden kann! Fordern wir das gemeinsam von unseren Vertretern in den Parlamenten und Regierungen ein. Wir schlagen vor, überparteiliche demokratische Wahlkreisforen zu schaffen zur direkten demokratischen Teilhabe und zur Einflussnahme auf den Bundestag. Und deren Kompetenz zu stärken durch Demokratische Werkstätten zu besonderen Fragestellungen; sie arbeiten den Wahlkreisforen zu (siehe Grafik).

Bringen wir die Menschen dafür zusammen, egal welche Religion oder Hautfarbe wir haben, welcher Ethnie oder Nation wir angehören: Respektieren wir uns alle als gleichberechtigte Schöpfer einer Welt, die für uns alle einen Platz hat. In jedem unserer Länder und in der ganzen Welt.

 

foren

üdw

DW

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