Ein bisher geheimes US-Dokument belegt, dass die USA, die Türkei und die Golfstaaten den Islamischen Staat bewusst gefördert haben, um die syrische Regierung unter Druck zu setzen und den Einfluss des Irans einzudämmen.
Aus einem DIA-Dokument aus dem Jahr 2012 geht hervor:
Der Westen hat den Aufstieg des Islamischen Staates
gefördert, um das syrische Regime unter Druck zu setzen
Von Brad Hoff
Levant Report, 19.05.15″“
http://www.luftpost-kl.de/luftpo…/LP_13/LP10315_270515.pdf

(http://levantreport.com/…/2012-defense-intelligence…
will-facilitate-rise-of-islamic-state-in-order-to-isolate-the-syrian-regime/#comments )

Recep Tayyip Erdoğan:Bundesregierung betrachtet Türkei als Unterstützer von Islamisten

Präsident Erdoğan unterstützt nach Auffassung der Bundesregierung radikale und auch bewaffnete Gruppen. Das berichtet die ARD unter Berufung auf ein vertrauliches Papier.
wir erinnern:
„Am 30. Oktober, nur zwölf Tage nach Merkels Türkeibesuch, wurden Ibrahim Abdul Kader und Fares Hamadi enthauptet in ihrer Wohnung aufgefunden. Die beiden jungen Männer waren Journalisten aus Rakka, der Hochburg der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien. Sie arbeiteten für Eye on the Homeland, ein syrisches Medienkollektiv. Ibrahim war außerdem Mitglied der Raqqa Is Being Slaughtered Silently, einer zivilgesellschaftlichen Organisation, die Misshandlungen des IS in Syrien dokumentiert.

Bemerkenswert an der Enthauptung von Ibrahim und Fares ist, dass die Gräueltat in der Türkei verübt wurde. Das beweist, wie weit der Arm der Terrormiliz über die Grenzen von Syrien und des Iraks hinausreicht. Die Opfer waren Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention; sie hatten „begründete Furcht vor Verfolgung“ auf Grund ihrer politischen Meinungen. Ibrahim wurde vor seiner Flucht aus Rakka in einem IS-Gefängnis gefoltert. Nach ihrer Ankunft in der Türkei erhielten die Journalisten weiterhin Todesdrohungen vom IS. Die türkischen Behörden wussten oder hätten wissen müssen, dass der IS die beiden Syrer verfolgen würde. Aber sie versagten darin, den politischen Flüchtlingen ausreichend Schutz zu bieten.
Im Lichte dessen erscheint die von Berlin und Brüssel beabsichtigte Einstufung der Türkei als „sicheres Herkunftsland“ im Gegenzug für die Zusammenarbeit bei der europäischen Grenzsicherung realitätsfremd. Ibrahim und Fares waren nicht die einzigen Opfer des IS in der Türkei. Im Sommer haben türkische IS-Mitglieder tödliche Anschläge auf Wahlveranstaltungen der pro-kurdischen Demokratischen Volkspartei (HDP) und andere Selbstmordattentate gegen linke und kurdische Aktivisten verübt. Anfang Oktober töteten sie  mehr als 100 Demonstranten bei einer Friedenskundgebung in Ankara.

Es geht aber nicht nur um den Schutz der Flüchtlinge. Können Merkel und die übrigen EU-Regierungschefs Erdoğans Regierung vertrauen, die den IS und andere islamistische Gruppierungen toleriert oder sogar aktiv unterstützt? Zum Beispiel konnten bis vor Kurzem  islamistische Terroristen ungehindert für medizinische Versorgung in die Türkei reisen, Waffen konnten ins IS-Territorium transportiert werden unter der Deckmantel Humanitärer Hilfe, Öl aus IS-Gebieten wurde über die Türkei exportiert und bekanntlich konnten Tausende IS-Kämpfer ungehindert über die Türkei von und nach Europa reisen – darunter auch mindestens drei der Attentäter von Paris.

verwundhttp://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/tuerkei-eu-fluechtlinge-kein-schmutziger-deal/komplettansichtete

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