Workshop und zur Veranstaltung mit Professor Thomas Pogge
Yale-Universität: Was tun?  Täglich sterben durch Armut weltweit 16.000 Kinder unter fünf Jahren! Doch die Staaten haben 1948 beschlossen: Weltweit hat jeder Mensch ein Menschenrecht auf Leben! Auf ein Leben ohne Armut! 19. Oktober, Demokratische Werkstatt Wanfried- Armut ist nicht nur unmenschlich und ungerecht! Sie ist auch ein wichtiger Grund für Gewalt, Krieg und Extremismus. Kann man es Frieden nennen, wenn in diesem Frieden Menschen durch Armut und Hunger ihr Leben verlieren? 

Die westlichen Werte gehen hervor aus den Worten von Roosevelts Ansprache zu den vier Freiheiten: Wir bauen eine Welt ohne Furcht und Not für alle auf. Die Staaten verpflichteten sich 1941, 1945 und 1948: Wir bauen eine gemeinsame Welt auf mit dem Menschenrecht auf Leben, Ernährungssicherheit, Gesundheitsversorgung, Bildung, Wohnen, Arbeit, voller demokratischer Teilhabe und Gerechtigkeit und Frieden. Sie beschlossen das in der Atlantikcharta, der UNO-Charta und dann in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Politik aller Staaten und der Staatengemeinschaft sollten diese Ziele verwirklichen! Die Deutschen verpflichteten sich im Grundgesetz: Wir setzen uns dafür ein, dass weltweit alle Menschen menschenwürdig leben als Grundlage für Gerechtigkeit und Frieden.

Nach fast 70 Jahren sind diese Rechte  aber für mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung nicht durchgesetzt. Jeder Siebte lebt sogar noch in absoluter Armut. Millionen starben und sterben seither durch Armut. Es wächst zwar der weltweite Reichtum, aber der ist immer ungerechter verteilt.

Thomas Pogge ist ein deutscher Wissenschaftler an der Yale-Universität in der Nähe von New York. Er hat das Buch: „Weltarmut und Menschenrechte“ verfasst.

„Der Workshop beginnt am 19.10. um 10 Uhr in der Demokratischen Werkstatt Wanfried, 37281 Wanfried, Bahnhofstr. 15
Anmeldung:
D-W-W@gmx.net; Tel: 05655-924981
Für Anreisende gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten!
Teilnahmegebühr Workshop: 10 Euro
Teilnahme Veranstaltungen in Englisch und Deutsch frei!

 

Ablauf:

In der Demokratischen Werkstatt Wanfried, 37281 Wanfried, Bahnhofstr. 1

18.10. 20 Uhr: Wie bauen wir eine Kraft auf, die die Weltarmut beenden kann!

Diskussion von einem engen Kreis von Leuten, die das gemeinsam anpacken wollen! (Sprache: Deutsch)

19.10. 10 Uhr: Workshop:  „Täglich tötet die Armut 16.000 Kinder! Was kann getan werden, denn Armut ist kein Naturereignis, sondern von Menschen gemacht“.Die Staaten (und auch Deutschland) haben sich schon vor 70 Jahren verpflichtet: Weltweit hat jeder das Menschenrecht auf Leben und auch Leben ohne Armut! Was tun?

14 Uhr: Workshop: Was können wir tun, um das 1948 beschlossene Menschenrecht auf Leben und Leben ohne Armut und das Ziel des Grundgesetzes (Artikel 1): Jeder Mensch weltweit hat das Recht auf menschenwürdiges Leben! (Deutsch)

In der Volkshochschule Eschwege,
Eschwege, Vor dem Berge 1

16 Uhr Meeting: Englisch, v.a. auch für Flüchtlinge/refugees): : „Day by day poverty is killing 16.000 children! What can be done, because poverty is not a natural Phenomenon, but man-made“ 

19 Uhr „Täglich tötet die Armut 16.000 Kinder! Was kann getan werden, denn Armut ist kein Naturereignis, sondern von Menschen gemacht“.Doch die Staaten (und auch Deutschland) haben sich schon vor 70 Jahren verpflichtet: Weltweit hat jeder das Menschenrecht auf Leben und auch Leben ohne Armut! Was tun?

 

mehr von und über Thomas Pogge:

Grußwort zum Friedensmarsch Treffurt-Wanfried von Prof. Thomas Pogge, Yale-Universität, in der Nähe von New York: „Ich gehöre zu denen in den USA, die nicht Russland dafür verantwortlich machen, dass es wieder zur Gegnerschaft, ja Feindschaft zwischen dem Westen und Russland gekommen ist. Die USA haben vielmehr allen Grund, zuerst ihre eigene Position zu überdenken: Warum hat sich nicht die Nato aufgelöst, als sich der Warschauer Pakt aufgelöst hat? Warum wurde Russland, das eine gemeinsame Welt schaffen wollte, mit Militärstützpunkten eingekreist, bis es anfing sich gegen diese Bedrohung zu wehren? In Amerika herrscht die Meinung vor, dass die USA besser seien als alle anderen Staaten und deshalb das Recht hätten, weltweit überall und in jedem Land ihren Willen durchzusetzen. Die USA sollte anfangen, eine andere Rolle in der Welt zu spielen: Wir sollten uns nicht mehr als etwas Besonderes fühlen, sondern als ein Staat mit den gleichen Rechten wie alle anderen auch.“Der Professor für Philosophie und internationale Beziehungen kommt zum Workshop am 19. Oktober in die Demokratische Werkstatt Wanfried

https://demokratischeimpulse.wordpress.com/2016/09/11/grusswort-zum-friedensmarsch-von-prof-thomas-pogge-yale-universitaet-in-der-naehe-von-new-york-ich-gehoere-zu-denen-in-den-usa-die-nicht-russland-dafuer-verantwortlich-machen-dass-es-wieder-zu/

Thomas Pogge von der Yale-Universität in der Nähe von New York kommt am 19. Oktober in die Demokratische Werkstatt Wanfried zu zwei Workshops und einer Veranstaltung: Was tun, um Weltarmut zu überwinden? Aus dem Interview der „Zeit“ mit Thomas Pogge: „Armut, sagt er, sei kein Naturereignis und die Weltgesellschaft kein moralfreier Raum. Denn wer in ihr die Regeln setze, wer über Exportkredite, Rohstoffkauf, Importquoten, Anti-Dumping-Zölle, Subventionen und so weiter entscheide, der entscheide über Leben und Tod.“ Pogge: „Die Armen der Welt haben keine Freunde unter den Mächtigen der Welt!“ Wir bieten einen Workshop für Schüler, Studenten und Lehrer an: Wie Weltarmut zum Thema in Schulen und Universitäten machen? Einen Workshop für bereits in Parteien und Initiativen oder Gewerkschaften Aktive: Wie Weltarmut zum politischen Thema in der deutschen Gesellschaft machen? Und eine Veranstaltung für Interessierte: Täglich sterben 16.000 Kinder unter fünf Jahren 50.000 an Armut – Muss das so sein, oder können wir es ändern?

https://demokratischeimpulse.wordpress.com/2016/08/27/thomas-pogge-von-der-yale-universitaet-in-der-naehe-von-new-york-kommt-am-19-oktober-in-die-demokratische-werkstatt-wanfried-zu-zwei-workshops-und-einer-veranstaltung-was-tun-um-weltarmut-zu-ueber/

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