Warum demonstrieren wir nicht für das Ende des Sterbens im Mittelmeer: Wir sehen doch alle, dass die Versprechen der europäischen Politiker, das Ertrinken zu stoppen, gebrochen wird, täglich, stündlich. Uns wird das Totschlag-Argument gebracht: Wir können nicht alle aufnehmen. Und dann wird uns erklärt: Man müsse die Fluchtursachen beseitigen; aber wir sehen, da geht es nicht vorwärts, sonst würde ja die Zahl der Flüchtlinge abnehmen. Und wir sehen, dass die Kriege nicht enden, die vor allem die Natostaaten gestartet haben: Uns war erzählt worden, durch sie würde es den Menschen besser gehen. Oder halten wir Menschen aus Afrika oder dem Arabischen Raum nicht für Menschen, wie wir es sind? Kaum jemand wird das so sagen, aber wie steht es mit unserem Handeln, wenn in zwei Jahren Zehntausend Deutsche, Franzosen oder US-Amerikaner ertrunken wären, wären wir dann auch so passiv?
Oder sind wir nur ruhig, weil wir nicht nachfühlen können, was sie fast täglich im Mittelmeer abspielt, wenn Menschen ertrinken. Hier in diesem Video können wir nachvollziehen, was sich dort abspielt. Wenn wir es auch vielen anderen zeigen, vielleicht entwickelt sich dann der politische Wille in unserer Gesellschaft, dass jetzt wirklich etwas passieren muss. Was? Legale Zugangswege? Faire wirtschaftliche Partnerschaft mit den Ländern, aus denen die Flüchtlinge kommen, die auch dort Arbeit möglich macht? Stärkere Anstrengungen, neue Kriege zu verhindern und die aktuellen Kriege zu beenden?
„In the past 3 years more than 10,000 men women and children have died trying to cross water in an effort to flee their homes. Each migrant had a story, a hope, a dream. Over just six days Sky’s Mark Stone witnessed the rescue attempts, the helplessness of the migrants and the hopelessness of the efforts to end the crisis. „
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