Wir haben begonnen, in Wanfried an der hessisch-thüringischen Grenze, mitten in Deutschland,  eine Demokratische Werkstatt zu bilden.
Kontakt für mehr Infos: D-W-W@gmx.de – Tel: 05655-924981
Wolfgang Lieberknecht

Unsere Auffassung: Wir Bürger müssen selbst Hand anlegen und  gemeinsam demokratische Lösungen für die drängenden Probleme selbst erarbeiten, dazu bilden wir die demokratische Werkstatt. Wir sind der Überzeugung: Wir können uns auf die  Entscheidungsträger in Staat und Wirtschaft nicht verlassen, sie werden zumeist von ganz anderen Interessen als der Sorge um das Wohlergehen der Menschen getrieben.  Willy Brandt hat uns das aus seiner Erfahrung schon mit auf den Weg gegeben: „Eine neue internationale Ordnung vorzubereiten und aufzubauen ist eine zu wichtige Aufgabe, um sie allein den Regierungen und den internationalen Behörden zu überlassen“ (1).
In ihm steckt der Grundsatz der Aufklärung: „AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ Immanuel Kant (2).

Wir wollen mit der Demokratischen Werkstatt deshalb uns und alle anderen Interessierten stark machen, uns wirkungsvoll einmischen zu können. Wir wollen die aktuellen Ereignisse verstehen und das, was wir verstanden haben, weitergeben. Dazu suchen wir nützliche Informationen und suchen Wege sie möglichst wirkungsvoll zu verbreiten. Und wir suchen auch die Hintergründe der Ereignisse zu verstehen und dazu theoretisch zu arbeiten.
Wir suchen aber vor allem auch die Menschen und Initiativen zu unterstützen, die sich für die Befreiung des Menschen engagieren. Wir suchen die Gedanken der wichtigen Denker weiterzugeben, die sich für die Emanzipation engagieren und engagiert haben.

Was ist dabei unser Standpunkt? Was kritisieren wir, wo wollen wir hin?
Wir stehen zu dem, das die Machthaber versprechen mussten, um eine Anti-Hitler-Koalition bilden und den Krieg gegen Hitlerdeutschland gewinnen zu können:
Eine neue Weltordnung, die den Krieg von der Welt verbannt und in der der die Staaten so zusammenarbeiten, dass alle Menschen weltweit menschenwürdig leben können. Das sind die westlichen Werte, die aus der Aufklärung hervorkamen. Sie waren allerdings nicht die Ideen der Herrschenden in der westlichen Welt, sondern wurden ihnen von den Völkern in harten Auseinandersetzungen abgerungen; sie setzen den Herrschenden Grenzen und die westliche Elite versucht  immer wieder diese westlichen Werte an die Seite zu drücken, nur zu Worthülsen zu machen oder zur Verurteilung ihrer Gegner in anderen Staaten zu nutzen.

Das Grundgesetz ist aber  in diesem weltbürgerlichen Geist verfasst und hält im Grundrecht 1 alles fest, wofür wir stehen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ (4) Aber auch diese tolle Philosophie geben die Bildungseinrichtungen und Medien und Politiker nicht weiter und handeln auch nicht danach. Sie widersprechen den Interessen, die die durch ihre Machtposition in der Gesellschaft herrschenden Schichten haben.

Wir wollen dazu beitragen ein gesellschaftliches  Bündnis als Basis eines politischen Bündnisses aufzubauen, das für diese Werte und ihre Umsetzung im wirklichen Leben steht: In den Regionen, den Staaten und weltweit.

Unsere praktischen Schritte:
1.) Aufbau eines Begegnungs- und Bildungszentrums unter dem Namen Demokratische Werkstatt Wanfried in einer ehemaligen Fabrik mitten in Deutschland an der hessisch-thüringischen Grenze in 37281 Wanfried mit Schlafplätzen und Tagungsräumen  und einer politischen Bibliothek
–  Aufbau eines Teams, das einen Trägerverein bilden kann und Aus- und Umbau der Fabrik und Aufbau der politischen Bücherei (ein Antiquariat hat schon viele politische Bücher gespendet), Spendensammlung für den Aufbau
2.) Aufbau eines Redaktionsteams, das gemeinsam und arbeitsteilig einen Nachrichtenblog aufbaut und über Facebook arbeitet, vielleicht später auch Videos und Nachrichtensendungen produziert
3.) Entwicklung von Bildungsbausteinen zur Bildung von Multiplikatoren als Rückgrat für den Aufbau des Emanzipationsbündnisses durch überparteiliche demokratische Wahlkreisforen und Demokratische Werkstätten
4.) Aufbau von Teams zur Vernetzung von Aktiven in verschiedenen Ländern und auf den verschiedenen politischen Feldern zu gemeinsamen Arbeitsgruppen (Demokratischen Werkstätten, etwa für faire und solidarische Beziehungen zwischen Benin und Deutschland (Deutschland und Russland oder den USA oder Frankreich etc.)  und gemeinsame weltinnenpolitische Anstrengungen)
5.) Aufbau von überparteilichen demokratischen Wahlkreisforen, um die Bürger zur Einmischung zu ermutigen, Bürger-Kompetenz und auch Aktionen zu organisieren  und den öffentlichen demokratischen Diskurs im Wahlkreis zu entwickeln unter Einschluss des oder der Vertreter in den Parlamenten und den Entscheidungsträgern in der Wirtschaft und gesellschaftlichen Institutionen

DWW12

In dieser ehemaligen Polstermöbelfabrik haben wir angefangen, die Demokratische Werkstatt aufzubauen.
06_09_2008_wanfried_vom_plesseturm_michael_Schnittger Sie liegt in der nordhessischen  Kleinstadt Wanfried, an der hessisch-thüringischen Grenze, in der Nähe des Mittelpunktes von Deutschland in der Nähe von Eschwege, zwischen Kassel, Eisenach, Mühlhausen, Fulda und Göttingen.
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Diese Facebookseite betreiben wir derzeit: https://www.facebook.com/DemokratischeImpulse/

Quellen zu den Nummern im Text:
1.)Rede des Vorsitzenden der Nord-Süd-Kommission, Willy Brandt, vor der United Nations Association in New York, 26. Oktober 1978: http://www.willy-brandt.de/fileadmin/brandt/Downloads/Rede_Brandt_UNA_New_York_1978.pdf

2.) AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. http://www.antikoerperchen.de/material/107/inhaltswiedergabe-immanuel-kant-was-ist-aufklaerung.html

3.) a)  Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:  http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf
„Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt, da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen, da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern, da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern, da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken, da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist, verkündet die Generalversammlung diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst A/RES/217 A (III) 2 wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.
Artikel 1 Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. Artikel 2 Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.
Artikel 3 Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person……“
zur Konkretisierung der UNO-Charta:
b) UNO-Charta: http://www.unric.org/de/charta: UNO Charta erklärt: „WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN – FEST ENTSCHLOSSEN, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen, Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können, den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern, ……“

basiert auf der Atlantik-Charta, für deren Ziele sich die Staaten der Welt zur Anti-Hitler-Koalition zusammengeschlossen haben

c)  Atlantik-Charta: http://potsdamer-konferenz.de/dokumente/atlantik_charta.php
ERSTENS, ihre Länder streben keine Bereicherung an, weder in territorialer noch in anderer Hinsicht; ZWEITENS, sie wünschen keine territorialen Veränderungen, die nicht im Einklang mit dem Willen der betreffenden Völker stehen; DRITTENS, sie achten das Recht sämtlicher Völker, jene Regierungsform zu wählen, unter der sie leben wollen. Sie wünschen, dass die Souveränität und die Eigen-Verwaltung jenen zurückgegeben werden, denen sie gewaltsam entrissen wurden; VIERTENS, sie sind bestrebt, mit Rücksicht auf bestehende Verpflichtungen dahin zu wirken, dass alle Staaten, ob groß oder klein, ob Sieger oder Besiegte, gleichermaßen Zutritt zum Handel und zu den Rohstoffen der Welt erhalten, um zu wirtschaftlichem Wohlstand zu gelangen; FÜNFTENS, sie erstreben die größtmögliche wirtschaftliche Zusammenarbeit aller Völker mit dem Ziele, allen Menschen bessere Arbeitsbedingungen, wirtschaftlichen Aufstieg und soziale Sicherheit zu bieten. SECHSTENS, nach der endgültigen Zerstörung der Nazi-Herrschaft erhoffen sie die Gestaltung eines Friedens, der es allen Völkern ermöglicht, innerhalb ihrer Grenzen in Frieden zu leben und der allen Menschen in allen Ländern ein Leben frei von Not gewährleistet; SIEBTENS, dieser Friede soll es allen Menschen ermöglichen, ohne Hindernisse die Meere und Ozeane zu bereisen; ACHTENS, sie hegen die Überzeugung, dass alle Völker dieser Welt aus ethischen und praktischen Gründen zum Verzicht auf Gewaltanwendung gelangen müssen. Der künftige Friede kann nicht erhalten werden, wenn die Rüstung zu Lande, zu Wasser und in der Luft durch Nationen weitergeführt wird, die mit Angriffen über ihre Grenzen hinaus drohen oder zu drohen bereit sind, daher glauben sie, dass die Abrüstung dieser Nationen nötig ist, solange nicht ein umfassendes und dauerhaftes System allgemeiner Sicherheit besteht. Sie werden in gleicher Weise alle anderen praktischen Maßnahmen fördern und ermutigen, den friedliebenden Völkern die erdrückenden Rüstungslasten zu erleichtern.
gez. Franklin D. Roosevelt
d) sie beruht auf der Rede zu den vier Freiheiten, die die USA weltweit für alle Menschen erreichen will, von Franklin Rossevelt: http://www.deutschlandfunk.de/gegensatz-zur-tyrannei.871.de.html?dram:article_id=127203, https://www.youtube.com/watch?v=QnrZUHcpoNA
„In der Zukunft, die wir jetzt zu sichern versuchen, hoffen wir eine Welt schaffen zu können, die sich auf vier wesentliche menschliche Freiheitsrechte gründet.
Erstens: Redefreiheit und zwar auf der ganzen Welt.
Zweitens: Freiheit für jeden Einzelnen, Gott auf seine Weise zu verehren, und zwar überall auf der Welt.
Drittens: Freiheit von aller Not – das bedeutet international gesehen wirtschaftliche Abkommen, die in jedem Lande den Einwohnern gesunde Friedensverhältnisse sichern -, und zwar überall auf der Welt.
Viertens: Freiheit von aller Angst – das bedeutet international gesehen, eine weltumfassende Abrüstung, so gründlich und bis zu einem solchen Grade, dass kein Land mehr in der Lage ist, irgendeines seiner Nachbarländer gewaltsam anzugreifen -, und zwar überall in der Welt.“
e) die US-Amerikaner wurden für diese Ziele vom Vizepräsidenten Henry Wallace mobilisiert mit dem Versprechen der Schaffung eines weltweiten Jahrhunderts der „kleinen Leute“: https://www.youtube.com/watch?v=CAKrIdSPkHI

aus der Rede des  Vizepräsident der USA für eine globale Revolution im Interesse des “kleinen Mannes”: Das neue Jahrhundert muss das Jahrhundert des “kleinen Mannes” der common people sein, kein amerikanisches Jahrhundert! Diese Position vertrat der US-Vizepräsident Henry Wallace 1942 in der amerikanischen Diskussion über die Welt-Nachkriegsordnung. Keine Klasse und Rasse soll mehr dominieren und andere versklaven, keine imperialistischen Methoden mehr geduldet werden, weder politisch noch militärisch. Die älteren Nationen sollen den jüngeren in ihrer Entwicklung helfen, damit die Menschen überall menschenwürdig leben können. Die Menschen in den armen Nationen werden lesen und schreiben lernen und Anschluss finden an die Entwicklung. Die “kleinen Leute” müssen überall ihre eigene Wirtschaft aufbauen und ihre Fähigkeiten steigern. Der Marsch zur Freiheit des “kleinen Mannes” begann mit der Amerikanischen Unanabhängigkeitserklärung, der Französischen Revolution, der deutschen Revolution von 1848 und der russischen Revolution 1917. Auf ihrem Freiheitsmarsch lernen immer mehr “kleine Leute” common people zusammenzudenken und zusammenzustehen! Er und damit seine Macht, das Konzept umszusetzen, wurde kurz vor Kriegsende coupartig abgewählt – die Strömung, die er vertrat konnte sich noch nicht gegen den Einfluss der Wirtschaftslobby in den USA und das birtische Kolonialsystem behaupten, aber seine Vision ist richtungsweisend und hoch aktuell! Nehmen wir die Idee auf! Setzen wir den Marsch in dieses Jahrhundert of the common people mit Freiheit und Menschenwürde für alle weltweit fort!

f) eine wesentliche Grundlage dieser Vereinbarungen sind die Gedanken, die Immanuel Kant schon 150 Jahre früher in seiner bahnbrechenden Schrift „Zum ewigen Frieden“ formuliert hatte. Auf sie griffen die Menschen zurück, die verhindern wollten, dass die Welt noch einmal ein Leid wir in den beiden Weltkriegen erleben:

http://philosophiebuch.de/ewfried.htm

e) In der amerikanischen Geschichte ist das angelegt und der wichtige Gedanke erhalten.
Der Staat hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dass alle Menschen gleichberechtigt nach ihrem Glück streben können – wobei als Mensche damals nur die hellhäutigen Männer galten. 

http://www.americanet.de/streben_nach_gluck.html

http://www.americanet.de/streben_nach_gluck.html
4) Grundgesetz, Artikel 1: https://dejure.org/gesetze/GG/1.html

 

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